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Kaffee - immer wieder anders (Teil 3)

05.03.2009

Kaffee - immer wieder anders (Teil 3)

Esperesso

Kaffee - immer wieder anders, immer wieder köstlich
Wir alle kennen und die meisten lieben ihn: Kaffee.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten Kaffee zuzubereiten und es gibt genauso viele Meinungen, wie er am Besten schmeckt.

Schon Ludwig van Beethoven war ein leidenschaftlicher Kaffeetrinker. Penibel zählte er für eine Tasse genau 60 Bohnen ab. Er trank den Kaffee nicht nur am Tag, sondern besonders gerne nachts um wach zu bleiben weiter komponieren zu können.
Heute steht in 90% aller deutschen Haushalte eine Kaffeemaschine. Der Rest filtert den Kaffee noch mit der Hand. Das schmeckt nach Meinung von Kennern wesentlich intensiver. Aber man kann dabei einiges falsch machen. Ist das Wasser zu heiß, dominieren die Bitterstoffe, ist es zu kalt verwässert der Kaffee leicht. Ideal ist eine Temperatur zwischen 85° und 95° Grad. Die Filtertüte für das Kaffeepulver verdanken wir übrigens einer gewissen Melitta Bentz, die diese geniale Idee 1908 hatte.

Die Franzosen bevorzugen einen Chambord oder Frenchpress. Wir nennen dieses Verfahren Pressstempelkanne. Kaffeepulver wird in eine Kanne gefüllt und mit heißem Wasser überbrüht. Jetzt muss sich das Kaffeepulver unten absetzen und wird dann mittels eines Filterstabes auf den Boden gedrückt und fertig ist der (starke) Kaffee.

Klassisch ist der Espresso aus Italien. Ob er nun von einer vollautomatischen Espressomaschine oder von einer Espressokanne auf dem Herd zubereitet wird, das Verfahren und das volle Aroma bleiben gleich. Beide Male wird kochendes Wasser unter hohem Druck und sehr schnell durch sehr feines Kaffeepulver gepresst. Bei der Zubereitung auf dem Herd entsteht keine Crema und der Espresso hat wesentlich mehr Coffein.

Nicht mehr ganz so häufig wird Arabischer oder Türkischer Kaffee, der Mokka zubereitet. Dabei ist diese Art der Kaffeezubereitung die älteste der Welt. In einer verzinkten Kanne, einem so genannten Ibrik werden Wasser und Kaffeepulver gekocht und der Schaum wird in Tassen gegossen. Der Ibrik wird wieder mit Wasser gefüllt und das Verfahren wird wiederholt. Zum Schluß wird der Kaffeesatz in den Tassen verteilt. Der orignal türkische Mokka wird nicht gesüßt, sondern lediglich mit einem Stück Kardamon gewürzt.

Die modernste und vielleicht teuerste Art Kaffee zuzubereiten, sind Kaffeepads und seit 1901 gibt es löslichen Kaffee, den Instantkaffee. Für viele eher ein kaffeeähnliches Getränk, als richtiger Kaffee.

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