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Muttertag

01.05.2010

Muttertag ein Ehrentag für alle Mütter

Böse Zungen behaupten mitunter gerne, dass der Muttertag einer der Tage ist, die nur von findigen Marketingstrategen ins Leben gerufen wurden, um den Verkauf von Blumen oder Pralinen anzukurbeln.

Dem ist natürlich nicht so, denn der Muttertag kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Etablierung des Muttertages ist drei Frauen zu verdanken. Pionierin war in der Mitte des 18. Jahrhundert die Amerikanerin Ann Maria Reeves Jarvis, die eine Feier ins Leben rief, um die Arbeit der Mütter zu ehren.

Der Muttertag im Wandel der Geschichte
Ihr folgte im Jahr 1872 die Frauenrechtlerin Julia Ward Howe. Sie wollte die Aufmerksamkeit auf die Mütter lenken deren Männer und Söhne vor einem Jahr im Deutsch-Französischen Krieg gefallen waren. Dieser Gedenktag zu Ehren des Friedens wurde noch einige Jahre beibehalten, ehe er angesichts des drohenden Zweiten Weltkriegs in Vergessenheit geriet. Anna Marie Jarvis, die dritte Frau in diesem Bund und die Tochter von Ann Maria Reeves Jarvis, rückte den Muttertag im Jahr 1905 wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Anna Marie Jarvis verfolgte hartnäckig die Idee ihrer nun verstorbenen Mutter und setzte sich mit aller Kraft dafür ein, dass der Muttertag fortan ein Feiertag von nationaler Bedeutung werden sollte. Nach neun Jahren, in denen sie sich durch verschiedene Instanzen kämpfte, hatte sie ihr Ziel erreicht.

Präsident Wilson erklärte mit der Zustimmung des amerikanischen Kongresses den 2. Sonntag im Mai eines jeden Jahres als offiziellen Mutter- und zugleich Feiertag. In Europa fasste der Muttertag drei Jahre später Fuß. Getrübt wurde er lediglich unter dem Regime der Nationalsozialisten, die die Mütter eher aufgrund ihres Beitrages zur Sicherung der arischen Rasse, als für ihre sonstige Arbeit würdigten.

Geschenke zum Muttertag
Am damaligen Brauch, der Mutter an diesem besonderen Tag eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen, hat sich nicht viel geändert. Das Repertoire fast aller Kindergärten und Schulen umfasst eine Bastelarbeit zum Muttertag. Und selbst die längst nicht mehr schulpflichtigen Kinder verspüren ein schlechtes Gewissen, wenn sie den Muttertag unabsichtlich verschwitzt haben.

Die Gefahr des Vergessens besteht allerdings nicht, denn ausgefeilte Werbekampagnen der unterschiedlichsten Branchen setzen diesen Ehrentag alljährlich ins rechte Licht. Abgesehen von den kleinen Aufmerksamkeiten, die käuflich zu erwerben sind, ist ein englischer Brauch es wert, nicht in Vergessenheit zu geraten.

Englischer Muttertags-Brauch
Seit dem 16. Jahrhundert wird den Müttern am Muttertag ein selbst gebackener Kuchen – der so genannte Mothering Cake – überreicht. Im Zeitalter der Backmischungen auch für Küchenmuffel und kleinere Kinder – die natürlich ein wenig Hilfe benötigen – eine durchaus lösbare Aufgabe, die zudem die Mütter an diesem Tag nicht nur erfreut, sondern auch entlastet.

Denn wer bereitet wohl an diesem Tag normalerweise den Kuchen für die Kaffeetafel zu? Genau. Die Mütter…

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